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Blindenführhunde

Blindenführhunde haben die Aufgabe, ihren Menschen stets ruhig, souverän und sicher im Straßenverkehr an ihr Ziel zu bringen. Dabei müssen sie Hindernisse (Baustellen, Höhenhindernisse, Menschen…uvm) erkennen und dies dem blinden Menschen anzeigen und umgehen.

Eine der wichtigsten Aufgaben ist es, vor Bahnsteigen oder Rolltreppen stehen zu bleiben und das gegebene Kommando „geh weiter“ zu verweigern, um so die Sicherheit des Blinden zu gewährleisten.

Neben diesen Tätigkeiten findet ein dafür ausgebildeter Blindenführhund auch Sitzgelegenheiten, Ampeln, Eingänge und Ausgänge, Zebrastreifen und Treppen.

Blindenführhunde für Kinder

Unsere Reha-Hundeschule bildet Blindenführhunde für blinde und hochgradig sehbehinderte Kinder aus. 

Damit ein gutes Kind-Hunde-Team entstehen kann, ist besonders darauf zu achten, dass das Hauptaugenmerk auf einer Triade „Eltern-Kind-Assistenzhund“ liegt. Damit wird das Kind-Hunde-Team sowohl bei der Teamprüfung am Messerli Institut, als auch in Alltagssituationen immer von einem Elternteil unterstützt.

Das kann der Blindenführhund

Folgende Fähigkeiten besitzt ein ausgebildeter Blindenführhund:

  • Führen auf Hörzeichen zu bestimmten Strukturen im Straßenverkehr, z.B.: Zebrastreifen, Lift, Treppen etc.
  • Sicheres Umgehen von Hindernissen Nahzielführung (z.B.: Kaufmann)
  • Vermittlung von Mobilität und Sicherheit im Straßenverkehr
  • Erhöhung von Selbständigkeit und Unabhängigkeit
  • Bessere Orientierung in fremder Umgebung
  • Verminderung von Orientierungsängsten
  • Ruhiges, entspanntes Gehen
  • Fitness und Tagesstrukturierung
Videobericht über die Reha-Blindenführhunde, deren Ausbildung und Leben im Alltag.