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Ausbildungswege

Damit ein Hund zum Assistenzhund wird, muss er einige Ausbildungsabschnitte und Prüfungen erfolgreich absolvieren. Das bedeutet, dass der Hund:

  • ein geeignetes Wesen aufweist,
  • den Gesundheitskriterien entspricht,
  • eine Sozialisierung in einer Patenfamilie gemacht hat,
  • eine Spezialausbildung bekommen hat und
  • die Zusammenschulung mit dem behinderten Menschen absolviert hat.

Je nachdem wo Sie den Hund erwerben und wie alt er ist, gibt es drei Möglichkeiten ihn zum Assistenzhund auszubilden. Sie können:

  1. einen ausgebildeten Assistenzhund von uns übernehmen,
  2. Ihren eigenen erwachsenen Hund ausbilden (lassen) oder
  3. einen Welpen selbst aufziehen und aktiv an der Ausbildung teilnehmen.

Diese Wege unterscheiden sich in der Höhe des Ausfallrisikos und die Wartezeit aufgrund der Ausbildungsdauer. Da bei jeder Prüfung für den Hund ein Ausfallrisiko besteht, gilt: je länger der Ausbildungsweg, desto höher das Ausfallrisiko.

Die Ausbildungswege 2 und 3 erfordern eine hohe Bereitschaft, viel Aufopferung, Zeit und Geduld, Feingefühl, Geschick und einiges an Wissen des zukünftigen Hundeführers bzw. der zukünftigen Hundeführerin.

Erstgespräch und Beratung

Welcher der drei Ausbildungswege passt am besten zu Ihrer Situation und Rahmenbedingungen? Ist der angedachte Weg auch ausführbar?

Durch ein zielgerichtetes Gespräch möchten wir Sie bestmöglich informieren und auf Ihren (richtigen!) Weg zum Assistenzhunde-Team vorbereiten.

Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme und ein Erstgespräch mit Ihnen!


Wir bilden einen Assistenzhund für Sie aus

Wartezeit aufgrund der Ausbildung: ca. 3 Monate
Ausfallrisiko: niedrig - da Eignungstests und die Gesundenuntersuchung bereits bestanden.
Eine Dame begrüßt ein Reha-Hund auf einer Messe

Ich habe keinen Hund. Ich brauche einen ausgebildeten Assistenzhund.

Wenn Sie nach einen ausgebildeten Hund Ausschau halten, dann ist es der optimale Weg für Sie.

Wir züchten und bilden zukünftige Assistenzhunde für Sie aus. Patenfamilien und Trainer der Ilztaler Reha-Hundeschule unterstützen diesen Prozess bis zur erfolgreich absolvierten Qualitätsprüfung.

Ab dem Ausbildungsabschnitt Zusammenschulung, müssen Sie mitarbeiten, um gemeinsam mit dem Hund die Teamprüfung zu bestehen.


Wir helfen Ihnen und Ihrem Hund ein Assistenzhunde-Team zu werden

Wartezeit aufgrund der Ausbildung: ca. 6-8 Monate
Ausfallrisiko: mittelhoch - aufgrund der bevorstehenden Eignungstests und Gesundenuntersuchung. 
Schulleiterin mit ihrem Mann, vier Kindern und drei Hunde

Ich möchte unseren Familienhund zum Assistenzhund ausbilden lassen.

Ist bereits ein erwachsener Hund im Haushalt lebend und entspricht all den Eignungs und Gesundheitskriterien, dann begleitet unser Team der Ilztaler Reha-Hundeschule den zukünftigen Hundeführer bei der Durchführung der Spezialausbildung seines zukünftigen Assistenzhundes.


Wir unterstützen Sie beim Aufziehen und Ausbilden Ihres Assistenzhundes

Wartezeit aufgrund der Ausbildung: ca. 24 Monate
Ausfallrisiko: hoch - aufgrund der bevorstehenden Wesenstests, Eignungstests und Gesundenuntersuchung.
Schwarzer Pudel Miaquori beim Training in der Reha-Hundeschule

Ich will meinen Welpen selbst aufziehen und zum Assistenzhund ausbilden.

Mithilfe des Patenprogramms können Sie einen Welpen selbst groß ziehen und aktiv an seiner Ausbildung teilnehmen. Ist eine gesamte Familie vorhanden? Unterstützt sie die zukünftige Hundeführerin bzw. den zukünftigen Hundeführer in diesem Vorhaben? Dann gelingt diese Form der Ausbildung sehr gut.

Gemeinsam mit dem Team der Ilztaler Reha-Hundeschule wird ein passender Welpe aus einer unserer renommierten Zuchtstätten ausgesucht. Durch unser Patenprogramm wird Ihre gesamte Familie 12 Monate lang den Welpen großziehen, um den zukünftigen Assistenzhund auf seine Spezialausbildung vorzubereiten.

Der weitere Ausbildungsweg verlaüft standardmäßig - Eignungstest, Spezialausbildung und Teamprüfung müssen erfolgreich absolviert werden.