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Ausbildung und Prüfungen

Der Weg vom Welpen zum Assistenzhund besteht aus mehreren Ausbildungsphasen und Prüfungen und dauert ca. 24 Monate. Hier ist der genauere Ablauf mit den Angaben zur Dauer des jeweiligen Ausbildungsabschnittes.

1. Wesenstest

Alter: 8-9 Wochen alt.
Erfolgsquote: 30-50%.

Die Welpen durchlaufen einen Wesenstest und eine Eignungsüberprüfung in der Zuchtstätte.

2. Aufzucht - Patenprogramm

Dauer: ca. 10-12 Monate.

Die Ausbildung durch das Ilztaler Reha-Hundeschule-Patenprogramm beginnt im Welpenalter. Im ersten Lebensjahr verbringen unsere Babys ihre gemeinsame Zeit in einer Patenfamilie, welche die ersten Trainingseinheiten und damit den Grundstein für die weitere Ausbildung zum Assistenzhund legen.

„Patenfamilie-Reha-Hundeschule-späterer Besitzer“, sollten schon im ersten Jahr gut zusammenarbeiten, um einen guten, stressfreien Übergang in das zweite Ausbildungsjahr an der Hundeschule und die spätere Zusammenschulung mit der behinderten Person, zu gewährleisten.

3. Eignungstest

Alter: ca. 12 Monate alt.
Erfolgsquote: 20-50%

Alle Junghunde durchlaufen nach Vollendung ihres 1. Lebensjahres einen gründlichen Eignungstest. Dieser beinhaltet die Überprüfung des Wesens und der körperlichen Gesundheit. Der Wesenstest verläuft nach den Kriterien unserer Reha-Hundeschule, die Gesundheit wird vom Tierarzt nach den Kriterien der Messerli Institut-Prüfstelle untersucht.

Aufgrund der strengen Anforderungen an Assistenzhunde ist die Ausfallsquote ziemlich hoch.

4. Spezialausbildung

Im zweiten Lebensjahr macht der zukünftige Assistenzhund eine Spezialausbildung an der Ilztaler Reha-Hundeschule. Dabei erfolgt die Spezialisierung zum Blindenführhund, Stützführhund oder Servicehund.

Die Spezialausbildung besteht aus einer Basisausbildung und Zusammenschulung bzw. Eingewöhnung.

4.1 Basisausbildung

Die Basisausbildung kann entweder der Trainer oder die zukünftige Hundeführerin bzw. Hundeführer durchführen.

Basisausbildung durch Trainer

Dauer: ca. 6-12 Monate.
Standort: Ilztaler Reha-Hundeschule

Qualitätsprüfung mit dem Trainer

Alter: ca. 18-22 Monate alt.

Abnahme der Prüfung erfolgt durch die Prüfungskommission der Messerli Institut - Prüfstelle.

Wenn die Prüfung bestanden ist, darf der angehende Assistenzhund mit dem neuen Hundeführer oder der neuen Hundeführerin zusammengeschult werden.

Basisausbildung durch die Hundeführerin bzw. Hundeführer

Dauer: ca. 3-5 Monate.
Standort: Ilztaler Reha-Hundeschule

Ausnahme: Die Basisausbildung zum Servicehund (Rollstuhl-Assistenzhund) kann auch an Ihrem Wohnort absolviert werden und ist die günstigste Variante von unseren Ausbildungswegen.

Nach der Basisausbildung durch den Hundeführer bzw. die Hundeführerin gibt es keine Qualitätsprüfung. In diesem Fall beginnt sofort die Zusammenschulung.

4.2 Zusammenschulung

Je nachdem wer den Hund bei der Basisausbildung begleitet hat unterscheidet sich der Zusammenschulung-Zugang.

Nach der Basisaubildung durch Trainer

Dauer: ca. 1 Monat.
Standort: Ilztaler Reha-Hundeschule.

Eingewöhnung

Dauer: ca. 1-2 Monate.
Standort: bei Ihnen zuhause.

Nach der Basisausbildung durch die Hundeführerin bzw. Hundeführer

Dauer: ca. 3 Monate.
Standort: bei Ihnen zuhause.

Durch die Zusammenschulung vom Hund mit dem (künftigen) Hundeführer oder Hundeführerin entsteht ein neues Assistenzhunde-Team.

5. Teamprüfung

Alter: ca. 24 Monate alt.

Nach einer intensiven Zusammenschulung tritt das neue Team gemeinsam zur Teamprüfung an. Die Abnahme der Prüfung erfolgt durch die Messerli Institut-Prüfstelle.

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung ist der Hund ein staatlich anerkannter Assistenzhund und wird in den Behindertenpass eingetragen.

Ein neues Assistenzhunde-Team ist nach zweijähriger Intensivausbildung entstanden!