Springe zum Inhalt

Therapiehunde

Therapiehunde geben mehrfach- bzw. schwerstbehinderten oder seelisch gestörten Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, ein anderes Lebewesen "hautnah" über Streicheln, Kuscheln, aber auch Spielen und physiotherapeutische Übungen - je nach Möglichkeit und Fähigkeit des Behinderten - zu erleben und trägt zur positiven Aktivität, seelischer Ausgeglichenheit und Harmonie sowohl des Behinderten als auch seiner Familie oder Betreuungsorganisation bei.

Um diesem Aufgabenbereich gerecht werden zu können, muss ein geeigneter Hund folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • ein besonders ruhiges, sicheres Wesen
  • außergewöhnliche Menschenfreundlichkeit
  • soliden Grundgehorsam
  • Spielfreude für Apportierspiele
  • sehr hohe Schmerzschwelle
  • sehr große Ausdauer beim Streicheln und Schmusen
  • Gewöhnung an viel Körperkontakt

Je nach Bedarf kann auch die Begleitung und Unterstützung physiotherapeutischer Übungen trainiert werden.

Die Übernahme von Verantwortung für den Therapiehund motiviert Kinder mit Konzentrationsstörungen und Lernschwächen. Die Freude am Umgang mit dem Therapiehund stärkt das Selbstbewusstsein und fördert auch die körperliche Fitness.