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Weiterbildungen für Kunden der Ilztaler REHA-Hundeschule für das Jahr 2014.

Diese Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt "Arbeit- bzw. Führarbeit in der Praxis" werden von uns - für unsere Kunden kostenlos angeboten und an 6 Wochenenden in verschiedenen Landeshauptstädten angeboten.

Auf diese Art und Weise haben unsere Hundehalter die Möglichkeit ihrem Führhund zu testen und zu sehen, wo sie  im Vergleich mit anderen Teams stehen. Auch wir von Seite der Ilztaler REHA-Hundeschule beobachten unsere Teams bei der Arbeit und können gleich vor Ort auf eventuelle Stärken und Schwächen eingehen. Abends, beim gemütlichen Zusammensitzen gibt es noch rege Diskussionen und Erfahrungsaustausche zwischen den Hundehaltern, an welchen auch die Trainer und Begleitpersonen teilnehmen.

Um diese Veranstaltung für all unsere Hundehalter attraktiv zu machen, versuchen wir schon bei der Planung auf jeden Kunden einzugehen und interessante Programmpunkte (Sehenswürdigkeiten) in der jeweiligen Stadt, zu finden.

Natürlich darf auf die Freizeit unserer treuen 4-beinigen Begleiter nicht vergessen werden, deshalb steht jeden Tag ein riesengroßer Gruppenauslauf mit so richtigen austoben auf dem Programm.

Veranstaltungen dieser Art zu Planen ist sehr aufwändig und würde ohne Mitarbeit der Kunden und der freiwilligen Personen kaum möglich sein.

Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen "guten Geistern" herzlichst für ihre Mitarbeit und ihre Bemühungen bedanken!

 


 

Unser 1 Weiterbildungstreffen fand  der Zeit von 21. bis 23. Feb. 2014 in Wien statt.

 

 

Wir hatten folgendes auf dem Progamm: 

Freitag:

Anreise, Bezug des Quartiers im 22. Bezirk, anschließend besuchten wir mit unseren Hunden die Hundezone, welcher sich gleich gegenüber des Hotels befand. Danach ging es, ohne lange zu zögern ab ins Geschehen - wir besuchten den Wiener Naschmarkt. Aus Trainingszwecken wurden natürlich alle Wege mit öffentlichem Verkehrsmittel bewältigt.

Samstag:

Mit der Straßenbahn und U-Bahn ging es auf ins Zentrum von Wien - zum Stephansplatz. Von dort gingen wir zu Fuß durch die Kärntnerstraße zum Klangmuseum. Unvorstellbar, was dieses Museum alles zu bieten hat - wir waren begeistert.

Durch die Menschenmengen der Fußgängerzone gingen wir wieder zurück zum Stephansplatz. Nach der Besichtigung (abtasten) des Modells der Stephanskirche ließen wir uns von unseren Blindenführhunden direkt ins Innere der Kirche führen und genossen das Ambiente des Doms.

Mit öffentl. Verkehrsmitteln (Bus, U-Bahn u. Straßenbahn) ging es weiter in die Lobau, zu einer wunderschönen Wanderung durch die Natur. Auch unsere 4-Beiner konnten den Ausflug ins Grüne, durch viel Freilauf  (mit einigen Unterbrechungen von Gehorsam- Abrufeübungen) sehr genießen.

Anschließen gab es noch ein gemeinsames gemütliches Abendessen mit Erfahrungsaustausch.

Sonntag:

Nach dem Frühstück machten wir uns wieder mit den Öffis auf dem Weg in die Innenstadt. Zuerst besichtigten wir die U-Bahn Station "Stephansplatz", anschließend marschierten wir durch das Zentrum bis an die Donau. Entlang der Donaulände hatten  unsere Blindenführhunde zwischen der Führarbeit mit Abgrundverweigerung und Hundebegegnungen auch viel Freilauf,  welche wiederum durch Abruf- und Gehorsamsübungen abgewechselt wurde.

Die Zeit unseres Treffens verging wie im Flug und gut gelaunt aber sehr müde verabschiedeten wir uns am späten Nachmittag, und traten die Heimreise an.

 

 

 


 

Unsere Weiterbildungsreise 2013 führte uns in der Zeit vom 8. bis 16.September nach Paris

Wir hatten ein sehr ausgefülltes Programm, den Paris hat viel zu bieten!

Mit dem Busunternehmen Garber und den allseits beliebten Chauffeur Gerald starteten wir unsere Reise am 8.9.  an der Ilztaler REHA-Hundeschule. Die nächste Station war Linz, wo die restliche Gruppe zustiegen.

Die lange Strecke war schon eine Herausforderung, jedoch hatten wir während der Fahrt riesigen Spaß, es wurde gesungen, gelacht und Witze erzählt. 

Auf unserem Programm stand:

Montag 9.9. Anreise und beziehen der Zimmer mit Erkundigungen in der Quartiersumgebung

Dienstag 10.9. Champs-Elysee, Notre-Dame

Mittwoch 11.9. Besuch der Französischen Blindenführhundeschule "Guide Dog School Paris"

Donnerstag 12.9. Eiffelturm, Invalides, Louvre

Freitag 13.9. Disneyland Paris

Samstag 14.9. Louis Braille Haus (Museum), Treffen mit französichen Blindenführhundehaltern 

Sonntag 15.9. Besichtigung des Schossgartens von Versailles und anschließend ging unsere Reise wieder Richtung Heimat

 


 

Unser Nachwuchs - aus eigener Zucht - für die Ausbildung 2014/15

Hundemama Cherry mit ihren Welpen - Diva, Delia, Domino und Dee Jay

So werden unsere Welpen auf ihren künftigen Beruf vorbereitet!

Bei unseren Hundenachwuchs achten wir schon von Geburt an auf die korrekte Vorbereitung jedes einzelnen Hundes auf seine künftige Aufgabe als REHA-Hund.

Grundvoraussetzung dafür ist:

  1. Geborgenheit der Mutterhündin schon lange vor der Geburt
  2. Die Hundebabys werden in die Hand des schon vertrauten Wurfbetreuers geboren und nehmen somit vom ersten Atemzug den menschlichen Geruch auf.
  3. Der Wurfbetreuer lebt Tag und Nacht bei und mit der Hundefamilie

Die Welpenentwicklung teilen wir in 3 Phasen ein.

Phasen 1:

Das sind die ersten 3. Wochen der Welpenentwicklung.

Die Hundebabys verbringen die meiste Zeit in den ersten 3 Wochen mit schlafen, saugen, suchen nach Körperkontakt und Wärme zu den Wurfgeschwistern.  In der Zeit mischt sich auch der Wurfbetreuer  (menschlicher Geruch) unter die Welpen. Knapp vor Vollendung der 2. Lebenswoche öffnen die Babys die Augen und bis zur 3 Lebenswoche gehen die Ohrmuscheln auf  und das Gehirn wird fertig entwickelt.

Phase 2:

Auch Prägungsphase (sensible Phase) genannt,  sie findet in der Zeit zwischen 4. und 8. Lebenswoche statt.

Es ist die Jugendentwicklung eines Hundes, verstreicht diese Zeit nutzlos oder erlebt er sogar Negatives, wird dieses Verhalten einen Hund lebenslang begleiten.

Es ist die wichtigste Phase in der Entwicklung eines Hundes

  • Sinnesorgane sind entwickelt
  • Welpen beginnen miteinander zu spielen
  • Rangordnungsspiele
  • Beginn des Beuteverhalten

 In dieser Phase lernt der Welpe  "zu lernen"  dadurch wichtig:

  • Viel Menschenkontakt auch fremde Menschen, Kinder, Behinderte usw.
  • Kontakt mit anderen Artgenossen
  • Lernen durch Erfolgserlebnisse (vor allem Negativen schützen)
  • Die Neugier der Welpen auszunutzen, ihm viel neue Eindrücke ermöglichen, die Welt mit ihm erobern.

Phase 3:

Sozialisierungsphase von der 8 bis zur 12 Lebenswoche.  

Es ist die bedeutungsvollste Zeit in der Weiterentwicklung eines Hundes

In dieser Phase ist der Welpe sehr leicht beeinflussbar!

  • Sich seiner Umwelt und vor allem den Menschen anzupassen
  • Spielerische Lernen durch loben (positive Verstärkung) bei richtigen Verhalten (Stimme, streicheln, spielen usw.) und unterbinden durch ein energisch gesprochenes „NEIN“ um ihn von seinem Vorhaben abzubringen!
  • Freilauf – kommen auf rufen, dass er sich nicht zu weit entfernt vom Menschen“
  • 1 Tabus werden gesetzt!

Diese verantwortungsvolle Aufgabe ab der 8. Lebenswoche übernimmt  bereits die Patenfamilie. Ein künftiger REHA-Hund muss genau nach Anleitung der Ilztaler REHA-Hundeschule und schriftlichen Patenprogramm erzogen werden. Um sicher zu gehen, dass sich keine Fehler einschleichen, gibt es alle 4 bis 6 Wochen ein Patenfamilientreffen, bei denen in der Praxis mit den Welpen gearbeitet wird.

 


 

IGDF - Weiterbildung in Paris 2012

Teilnehmer IGDF Seminar 2012

Hoch Interessant war die IGDF Konferenz  vom 10. bis 14.Mai 2012 in Paris.

Grund dieser Veranstaltung war ein internationaler Erfahrungsaustausch, mit hervorragende „Workshops“  für Blindenführhundetrainer und Leiter von Führhundeschulen.  

Zu dieser Internationalen Veranstaltung kamen weltweit über 300 Delegierte.

Zum Abschluss gab es eine Führung durch die Pariser BFH-Schule „Chiens Guides d`Aveugles  d`Ile de France“ mit einer hervorragenden Blindenführhunde Vorführung.

 


 

Karin Hinteregger mit Trainingshund "Max"

Um von der IGDF als Blindenführhundetrainer anerkannt zu werden, gibt es verpflichtende Weiterbildungen. Ein Teil davon sind die Augenkrankheiten des Menschen. Aus diesem Grund mischte sich Karin Hinteregger unter die Medizinstudenten und absolvierte mit ihnen gemeinsam die Vorlesungen über Augenheilkunde - natürlich in Begleitung eines Trainingshundes.

Bei allen Professoren und vortragenden Ärzten durften ihre (ständig wechselnden) 4-beinigen Begleiter ohne Probleme bei den Vorlesungen dabei sein. Auf Grund des hervorragenden Verhaltens (der vierbeinigen Studenten) unserer Trainingshunde, wird die Chance für unsere sehbehinderten Mitmenschen erhöht, ihre Blindenführhunde auch bei den Untersuchungen mitnehmen zu dürfen.

 


 

Darf ich mich vorstellen:

Mein Name ist „Abraxas White Larry“, werde von meinen Freunden aber „Max“, gerufen.

Voller Stolz kann ich euch sagen, dass ich die strengen Auswahlkriterien für Blindenführhunde bestanden habe und somit in der Ausbildungsgruppe der Blindenführhunde bin!

Ich sage euch, die Arbeit macht Spaß!

 Ach, ich hab vergessen euch zu sagen, dass ich natürlich auch schon vergeben bin! 

 

 


 

Unsere Reise nach Südafrika, Johannisburg zu South African Guide Dogs

Fotogallery mit Bildbeschreibung von unserer Fortbildungsreise im Jänner/Februar 2012 nach Südafrika zu South African Guide Dogs mit  „Basima vom Ilztal“

 

 

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