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Wer bin ich?
Mein Name ist Maria Gerstmann, ich wohne in der Nähe von Gleisdorf in der idyllischen Landschaft der Oststeiermark (Apfelstraße).
Von Jugend an hatte ich Gelegenheit, Erfahrungen mit Menschen und Tieren zu sammeln. Durch meine berufliche Tätigkeit als Fahrlehrerin und den Betrieb eines eigenen Hundepflegesalons lernte ich gleichermaßen auf Tiere sowie auf Menschen einzugehen, sie zu beobachten und einzuschätzen. Ich lernte auch die Verantwortung und Verpflichtung kennen, welche man durch einen gewerblichen Betrieb hat.
Nach langjähriger Erfahrung mit eigenen Hunden in der Begleit-,
Sport- und Rettungshunde - Ausbildung entschloss ich mich - in der Hoffnung, Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung benachteiligt sind, helfen zu können - Blindenführhunde auszubilden.
Vom gleichen Gedanken getragen habe ich die Schule vergrößert und bilde nun auch
Service-Hunde für Körperbehinderte, Signalhunde für Hörbehinderte und Therapiehunde aus.
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Mag.rer.nat. Karin Hinteregger
Beruf: REHA-Hundetrainerin mit Spezialisierung für Blindenführhundeausbildung (noch in Ausbildung)

Als ich vor sieben Jahren begann, mir neben meinem Beruf theoretisches Wissen über die Verhaltensberatung von Hunden in einem Fernstudium anzueignen, entstand in mir der Wunsch, mehr über das Verhalten von Hunden und Tieren im allgemeinen zu erfahren.
Da ich keinen Hochschulabschluss besaß, absovierte ich die Studienberechtigungsprüfung für Zoologie. Nach meinen Bachelorabschluss des Studiums Verhalten, begann ich das weiterführende Studium der Zoologie.
Im Mai 2011 lernte ich Maria kennen und hatte großes Glück, da Maria einen Trainer suchte und sich einen Zusammenarbeit mit mir vorstellen konnte. Die Vorstellung, Menschen, die durch eine Behinderung im Leben benachteiligt sind, helfen zu drüfen und dabei auch noch mit Hunden arbeiten zu können, gefiel mir sehr.
Seit Juli 2011 bin ich nun erste glückliche Österreicherin, welche eine von der International Guide Dog Federation (IGDF) anerkannte Ausbildung als Tierpflegerin und REHA-Hundetrainierin mit Spezialisierung zum Blindenführhundetrainer machen darf. Im September bestand ich meine Magistraprüfung der Zoologie und kann mich nun voll und ganz auf meine dreijährige Ausbildung und Arbeit konzentrieren.
Mein Aufgabengebiet umfasst:
* Wurfplanung, Geburtsvorbereitung, Geburt, Welpenaufzucht
* Wesenstest Junghundeaufzucht
* Auswahl der Patenfamilie, Patenprogramm
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Eignungsüberprüfung eines Hundes
* Grundsätzliches Wissen über das Tierschutzgesetz, Pflege
* Betreuung und Versorgung der Tiere, Beobachten
* Wahrnehmen, Beurteilen von Krankheiten und Verhaltensveränderungen der Tiere
* Mithilfe bei tierärztlichen Tätigkeiten und Pflege von kranken Tieren
* Durchführen von Maßnahmen zur Erhaltung der Tiergesundheit, Reinigen.
* Desinfizieren und Instandhaltung der Unterbringungsanlage und der Umgebung
* Herrichten und Wartung der Tierunterkünfte
* Beförderung von Tieren in Fahrzeugen
* Spezialausbildung zum REHA-Hund ( Führ-, Service-, Signal-, Therapiehund oder einer Ausbildung von Hunden für Mehrfachbehinderte)
* Vorbereitung zur Qualitätsprüfung des Hundes
* Grundwissen über die Behinderung der Kunden (Augenkrankheiten, zusätzliche Behinderungen-Auswirkungen im Alltag usw.)
* Einschulung mit dem künftigen Hundehalter ( Seh- oder Körperbehinderte)
* Vorbereitung zur Teamprüfung
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Ständige Nachbetreuung des Teams
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Claudia Pregartner
Beruf: Hundegroomer 
Als ich mit 15 Jahren die Haushaltungsschule in St. Ruprecht abgeschlossen hatte, fragte mich Maria, die ich von Kindheit an kenne, ob ich in ihrem Hundefrisiersalon mitarbeiten möchte. Da ich Tiere schon immer geliebt habe begann ich mit 15 Jahren in Maria´s Hundesalon das Schneiden, Trimmen und die Pflege aller Rassen zu erlernen.
Während dieser dreijährigen Lehrzeit waren die Schwerpunkte der Ausbildung die Trimm- und Scherkunde, Maschinen, Geräte und Pflegemittel sowie die Gesundheitslehre und die Anatomie des Hundes. Außerdem trainierte ich mit den Blindenführhunden und arbeitete auch beim Verkauf von Heimartikeln mit.
Nach meiner Karenzzeit freute ich mich darauf, wieder bei Maria zu arbeiten. Seitdem pflege und verschönere ich die angehenden Blindenführhunde und bin nach wie vor mit viel Freude in Maria´s Team dabei.
- Mein Aufgabengebiet umfasst:
- Gewöhnung an den Pflegetisch
- Fell- und Hautpflege
- Baden, waschen, trocknen
- Bürsten, entfilzen, kämmen
- Trimmen, zufen
- Scheren, schneiden, effilieren
- Augen reinigen und Augenpflege
- Ohrenreinigung und Pflege
- Ballen und Pfotenservice
- Analdrüsencheck
- Krallenpflege
- Mundhygiene
- Antiparasitenbehandlung
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Gabi Prem
Beruf: Gute Fee der Hundeschule

Ich bin Maria´s Nachbarin. Eines Tages fragte mich Maria, ob ich bei ihr arbeiten möchte, da es für Maria nicht möglich war, die viele Arbeit alleine zu bewältigen. Nun arbeite ich bereits seit 1997 mit und für Maria. die firekte Nachbarschaft ermöglicht es mir, zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Bedarf zur Stelle zu sein. Im Laufe der Jahre hat sich dieser Bereitschaftsdienst als großer Vorteil bei deer Arbeit mit Hunden erwiesen.
In den ersten Jahren half ich wo ich konnte in marias Hundesalon. Auch jetzt noch helfe ich bei der Pflege der angehenden Blindenführhunde und bin außerdem für die Betreuung der Hunde zuständig, vor allem, wenn Maria unterwegs ist. Dann füttere ich die Hunde und lasse sie zum Spielen und "Gassi gehen" hinaus. Zudem halte ich das Hundehaus sauber, denn bei so vielen Hunden ist es ganz besonders wichtig auf gute Hygiene zu achten. Außerdem kümmere ich mich um die viele Hundewäsche, die bei der Arbeit mit Hunden anfällt.
Mein Aufgabengebiet umfasst:
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Bedarfgerechtes Füttern und Tränken
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Rassengemäße Körperpflege durchführen
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Einsetzen von Geräten und Maschinen
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Ausführen der Hunde
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Maßnahmen für die Erhaltung der Tiergesundheit
- Reinigen, Desinfizieren und Instandhaltung der Unterbringungsanlage und der Umgebung
- Herrichten und Warten der Tierunterkünfte
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Franz Peter Lechner - Vollblinder Mitarbeiter
Beruf: Blindenführhundetrainer

Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung als Fotokaufmann und einigen weiteren Jahren in diesem Beruf begann ich in den Medizintechnik und arbeitete mit Mikroskopen und anderen technischen Geräten, die in der Medizin verwendet werden.
Als ich durch eine Netzhautablösung und nach neun Augenoerationen mit 33 Jahren schließlich völlig erblindete, konnten ich meinen Beruf bedauerlicherweise nicht mehr ausüben. Ich begann mich für Blindenführhunde zu interessieren und erhoffte mir durch einen Führhund ein selbstständigeres Leben sowie weitere Mobilität. Durch einen Bekannten vom Blindenverband lernte ich 1999 Maria kennen. Schon bald darauf trat meine erste, von Maria ausgebildete Blindenführhündin, in mein Leben. Ihr Name ist Stella und sie erleichterte mir meinen Umgang ungemein. Nach einigen schönen gemeinsamen Jahren nahte Stella´s wohlverdiente Pensionierung. Beigeistert von den Vorteilen, die ein Blindenführhund mit sich bringt, fragte ich Maria, ob sie mir einen Nachfolger für Maria ausbilden könne. Während der Ausbildung meines zweiten Führhundes kam Maria auf die Idee, dass ich den letzten Monat der Ausbildung übernehmen könnte. Die Hunde sammeln dabei ein volles Monat lang die Erfahrung, eine vollblindet Person zu "führen" und verbringen Tag und Nacht mit und bei mir. Ein weiterer Vorteil dieses Endtrainings besteht darin, dass die während der Ausbildung aufgebaute Bezogenheit des Hundes zum Trainer stark vermindert wird. Dadurch wird die Einschulung des Führhundeteams erheblich erleichtert.
Mein Aufgabengebiet umfasst:
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Die letzten 5 - 6 Wochen Arbeit in der Praxis mit den Blindenführhund
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Alltag und Freizeitbeschäftigung des Hundes mit der vollblinden Person
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Ablegung der Qualitätsprüfung
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Was
ist ein REHA-HUND?
| Rehabilitations-Hunde
sind dazu ausgebildet, Menschen mit körperlicher,
geistiger oder seelischer Behinderung bei der Bewältigung
des Alltags zu helfen. Sie werden in folgende
“Berufsgruppen” eingeteilt: |
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Blindenführhund
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Service-Hund
für Körperbehinderte
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¨
Signalhund
für Hörbehinderte
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¨
Therapiehund
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| ¨ Anfalls-Signalhund |

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| Ab einem Alter von
1 Jahr erwartet die für diese Aufgaben
geeigneten Hunde nach einer gründlichen
Überprüfung der körperlichen Gesundheit und
Wesensfestigkeit eine liebevolle, aber auch
konsequente und intensive Spezialausbildung.
Eine Aufgabe haben alle
Rehabilitationshunde gemeinsam:
Die Vermittlung von inniger
Freundschaft, Liebe und Treue eines Lebewesens,
auf das man sich verlassen kann!
Last but not least ergibt sich im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem
Hund schließlich auch die Verbesserung und
Erweiterung der Kommunikation mit
und Beziehungen zu anderen Menschen. |
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